<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>archäologie bnb</title>
	<atom:link href="https://archaeologie-bnb.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://archaeologie-bnb.de</link>
	<description>Ihr kompetenter Partner in allen Belangen des Denkmalschutzes</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Jul 2020 14:59:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.4.1</generator>

<image>
	<url>https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/logo_bnb_klein.jpg</url>
	<title>archäologie bnb</title>
	<link>https://archaeologie-bnb.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Rittergut Biesdorf</title>
		<link>https://archaeologie-bnb.de/rittergut-biesdorf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[totalstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 09:59:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brennerei]]></category>
		<category><![CDATA[Bronzezeit]]></category>
		<category><![CDATA[Brunnen]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rittergut]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archaeologie-bnb.de/?p=137</guid>

					<description><![CDATA[Ein Wohnbauprojekt auf dem Areal des ehemaligen Ritterguts Alt-Biesdorf im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf machte archäologische Untersuchungen erforderlich. Zu diesem Zweck wurden im August und September vergangenen Jahres 15 Sondageschnitte angelegt. Dabei konnten urgeschichtliche und neuzeitliche Befunde dokumentiert werden. Es lassen sich drei unterschiedliche archäologische Zonen erkennen. Der zentrale und nördliche [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Wohnbauprojekt auf dem Areal des ehemaligen Ritterguts Alt-Biesdorf im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf machte archäologische Untersuchungen erforderlich. Zu diesem Zweck wurden im August und September vergangenen Jahres 15 Sondageschnitte angelegt. Dabei konnten urgeschichtliche und neuzeitliche Befunde dokumentiert werden. Es lassen sich drei unterschiedliche archäologische Zonen erkennen. Der zentrale und nördliche Bereich der Prospektion wies vor allem neuzeitliche Architekturreste auf, die drei Bebauungsphasen zugeordnet werden konnten.<br />
1887 erwarb die Familie Siemens das ehemalige Rittergut Biesdorf, das bis 1919 in ihrem Besitz blieb. In dieser Phase wurde ein heute unter Denkmalschutz stehender Rinderstall mit einer innovativen Stampfbetondecke errichtet, zudem ein zugehöriger Hallenbau, dessen Fundamentreste ebenfalls erfasst werden konnten.<br />
Aus der Mitte des 19. Jh. stammt eine Spiritusbrennerei, deren vollständige Südseite noch im Boden erhalten war. Sie war 1887 das einzige ältere Gebäude, das man weiterhin nutzte; lediglich die hölzernen Maischbottiche wurden durch Metallbehälter ersetzt. Einer dieser ausgemusterten Holzbottiche wurde bei der diesjährigen Prospektion entdeckt. Aus dem 17./ 18. Jh. stammt ein Verbund aus Steinpflaster und Fundamentmauer. Das Pflaster war sowohl innen als auch außen an die Mauer gesetzt und hatte auf der Außenseite in Traufweite eine Abflussrinne. Auf der Innenseite hingegen war in eine Aussparung des Pflasters ein Krug gelb glasierter Irdenware eingelassen.</p>
<p><a href="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/GutBiesdorf_Pflaster_17-18JH.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/GutBiesdorf_Pflaster_17-18JH-300x210.jpg" alt="" class="alignnone wp-image-154 size-medium" width="300" height="210" srcset="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/GutBiesdorf_Pflaster_17-18JH-300x210.jpg 300w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/GutBiesdorf_Pflaster_17-18JH.jpg 730w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
In großen Teilen des Grundstücks ließen sich urgeschichtliche Besiedlungsspuren feststellen, wobei sie sich im Osten und Westen besonders konzentrieren. Im östlichen Bereich konnten überwiegend Pfostengruben dokumentiert werden. Einzelne Reihen und Konzentrationen vermitteln den Eindruck, dass es bei der weiteren Untersuchung möglich sein wird, Gebäudegrundrisse zu identifizieren. In der westlichen Befundgruppe ist vor allem ein Brunnen bemerkenswert. Ein dunkler humoser Ring im Planum stammt vom inzwischen vergangenem Flechtwerk, mit dem der Brunnen ausgekleidet war. Datiert wird er durch spätbronze- bis früheisenzeitliche Keramik in der Verfüllung. Außerdem fanden sich im Brunnen noch das Fragment eines polierten Steinbeils sowie eine seriell gefertigte Silexklinge.</p>
<p><a href="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/GutBiesdorf_Brunnen_sBZ-fEZ.jpg"><img decoding="async" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/GutBiesdorf_Brunnen_sBZ-fEZ-300x300.jpg" alt="" class="alignnone wp-image-151 size-medium" width="300" height="300" srcset="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/GutBiesdorf_Brunnen_sBZ-fEZ-300x300.jpg 300w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/GutBiesdorf_Brunnen_sBZ-fEZ-150x150.jpg 150w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/GutBiesdorf_Brunnen_sBZ-fEZ.jpg 594w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
Die Auswertung der im Winter 2017 durchgeführten Hauptuntersuchung, die sich auf die Areale mit der dichtesten Befundkonzetration erstreckte, steht noch aus und wird in Kürze ergänzt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eberswalde, Töpferhöfe</title>
		<link>https://archaeologie-bnb.de/eberswalde-toepferhoefe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[totalstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 14:31:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Brunnen]]></category>
		<category><![CDATA[Dendrochronologie]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ofenkacheln]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archaeologie-bnb.de/?p=156</guid>

					<description><![CDATA[Auf dem Areal der sogenannten Töpferhöfe nahe der Altstadt von Eberswalde soll ein viergliedriger Wohnbau errichtet werden. Um die Spuren der mittelalterlichen und neuzeitlichen Besiedlung vor der Zerstörung durch die Baumaßnahme zu dokumentieren wurden vier Schnitte angelegt. Der hohe Grundwasserstand, der die Arbeiten teils stark behinderte, bedeutete andererseits aber auch [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Areal der sogenannten Töpferhöfe nahe der Altstadt von Eberswalde soll ein viergliedriger Wohnbau errichtet werden. Um die Spuren der mittelalterlichen und neuzeitlichen Besiedlung vor der Zerstörung durch die Baumaßnahme zu dokumentieren wurden vier Schnitte angelegt. Der hohe Grundwasserstand, der die Arbeiten teils stark behinderte, bedeutete andererseits aber auch eine hervorragende Holzerhaltung durch Sauerstoffabschluss unter Wasser. Die erhaltenen Hölzer konnten dendrochronologisch in das 13. bis 16. Jh. datiert werden.</p>
<p><a href="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof.jpg"><img decoding="async" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof-168x300.jpg" alt="" class="alignright wp-image-162 size-medium" width="168" height="300" srcset="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof-168x300.jpg 168w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof-768x1373.jpg 768w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof-573x1024.jpg 573w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof.jpg 800w" sizes="(max-width: 168px) 100vw, 168px" /></a>Unerwartet und in dieser Menge selten ist der Fund von Ofenkacheln aus drei Jahrhunderten. Die reichhaltig gestalteten und grün oder schwarz glasierten Stücke zeigen Motive aus der Bibel, Heilige oder berühmte zeitgenössische Personen. Neuzeitlich Keramik fand sich in den beiden dokumentierten Holzkastenbrunnen.<br />
Der Name &#8222;Töpferhöfe&#8220; ist auch durch eine Grube mit Fehlbränden archäologisch fassbar, da so eine Keramikproduktion in der unmittelbaren Nähe belegt werden kann.<br />
Desweiteren konnten in allen Schnitten verschiedene Siedlungshorizonte dokumentiert werden. Aufgrund dieser Befunde und Funde ist von einer durchgehenden Besiedlung seit dem Mittelalter auszugehen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kölsa, Kreis Elbe-Elster</title>
		<link>https://archaeologie-bnb.de/koelsa-kreis-elbe-elster/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[totalstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 13:02:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bronzezeit]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Grubenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsgrube]]></category>
		<category><![CDATA[Windpark]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archaeologie-bnb.de/?p=222</guid>

					<description><![CDATA[Die im Spätsommer und Herbst 2016 von archäologie bnb durchgeführte Untersuchung der für den Bau einer Windenergieanlage vorgesehenen Fläche im Windpark Kölsa konnte Spuren vorgeschichtlicher Siedlungsaktivität nachweisen. Im Bereich der Fundamentfläche, in der die vorgesehene Baueingriffstiefe von etwa 4 m die vollständige Dokumentation der Befunde im Planum sowie im Profil [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die im Spätsommer und Herbst 2016 von archäologie bnb durchgeführte Untersuchung der für den Bau einer Windenergieanlage vorgesehenen Fläche im Windpark Kölsa konnte Spuren vorgeschichtlicher Siedlungsaktivität nachweisen.<br />
Im Bereich der Fundamentfläche, in der die vorgesehene Baueingriffstiefe von etwa 4 m die vollständige Dokumentation der Befunde im Planum sowie im Profil erforderte, wurde eine sich zweifelsfrei über die Grabungsgrenzen hinaus fortsetzende Konzentration charakteristischer Speichergruben angetroffen. Von diesem eindeutig als Speicherareal anzusprechenden Bereich ausgehend konnte eine ausdünnende Streuung vergleichbar großer Gruben in südlicher und nordöstlicher Richtung beobachtet werden. Daneben fanden sich vor allem im mittleren Bereich der Stellfläche sowie auf der östlichen Hälfte der Zuwegung zu WEA K-2 zahlreiche als Pfostengruben gedeutete und zum Teil auffällig linear beziehungsweise rechtwinklig angeordnete Befunde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/kölsa_rillenverzierung-300x248.jpg" alt="" class="alignnone wp-image-224" width="363" height="300" srcset="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/kölsa_rillenverzierung-300x248.jpg 300w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/kölsa_rillenverzierung.jpg 725w" sizes="(max-width: 363px) 100vw, 363px" />     <img loading="lazy" decoding="async" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/kölsa_henkeltopf-284x300.jpg" alt="" class="alignnone size-medium wp-image-223" width="284" height="300" srcset="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/kölsa_henkeltopf-284x300.jpg 284w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/kölsa_henkeltopf.jpg 757w" sizes="(max-width: 284px) 100vw, 284px" /><br />
Die Untersuchung des knapp 2500 Scherben umfassenden keramischen Inventars ergab eine schwerpunktmäßige Datierung der Funde in die späte Bronzezeit. Eindeutig ältere, frühbronzezeitliche, sowie womöglich früheisenzeitliche Scherben legen jedoch nahe, dass die Fundstelle längerfristig, vermutlich sogar mehrphasig besiedelt wurde. Ein ähnlicher Hinweis ergibt sich aus der Beobachtung der zahlreichen Überschneidungen im Bereich des Speicherareals sowie der Fülle zum Teil dicht beieinander liegender, nicht zu Baugrundrissen zu vereinbarender beziehungsweise nicht analog zu der Ausrichtung des vermeintlichen Langhauses orientierter Pfostenstrukturen.<br />
Die neu entdeckte Fundstelle wurde unter der Bezeichnung „Kölsa 11 – Fundplatz der Bronze- bis Eisenzeit und des deutschen Mittelalters“ im Ortsaktenarchiv eingetragen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Prenzlau, Neustadt</title>
		<link>https://archaeologie-bnb.de/prenzlau-neustadt-57-61/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[totalstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 14:36:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlau]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtkern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archaeologie-bnb.de/?p=134</guid>

					<description><![CDATA[Am Rand der Prenzlauer Altstadt konnte in einer Baulücke vor Errichtung eines Mehrfamilienhauses die mitttelalterliche und frühneuzeitliche Bebauung dokumentiert werden. Bemerkenswert war die gute Holzerhaltung aufgrund des hohen Grundwasserspiegels in unmittelbarer Nähe des Uckersee. So konnten von der Fundamentierung der Wohnbauten und dem Bohlenweg, der die Hofeinfahrt befestigte, eine Reihe [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Rand der Prenzlauer Altstadt konnte in einer Baulücke vor Errichtung eines Mehrfamilienhauses die mitttelalterliche und frühneuzeitliche Bebauung dokumentiert werden. Bemerkenswert war die gute Holzerhaltung aufgrund des hohen Grundwasserspiegels in unmittelbarer Nähe des Uckersee. So konnten von der Fundamentierung der Wohnbauten und dem Bohlenweg, der die Hofeinfahrt befestigte, eine Reihe von Dendrodaten gewonnen werden, die überwiegend Fälldaten aus dem 13. Jh. abbilden. In dieser Zeit entsteht aus den slawischen und frühdeutschen Siedlungskernen am Nordufer des Uckersees die mittelalterliche und später Hansestadt Prenzlau.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brandenburg, Potsdamer Landstraße</title>
		<link>https://archaeologie-bnb.de/brandenburg-potsdamer-landstrasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[totalstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 09:59:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bestattung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bronzezeit]]></category>
		<category><![CDATA[Grubenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Neolithikum]]></category>
		<category><![CDATA[Römische Kaiserzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlung]]></category>
		<category><![CDATA[Steinzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsgrube]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archaeologie-bnb.de/?p=147</guid>

					<description><![CDATA[Im Bereich eines Neubaus auf bislang unbebautem Gelände konnten zahlreiche Siedlungsspuren und eine einzelne Bestattung vor den baulichen Bodeneingriffen dokumentiert werden. Der überwiegende Teil der Befunde ist als Siedlungsrest anzusprechen, dazu gehören Vorrats- oder Abfallgruben, Pfostensetzungen, ein kleines Grubenhaus sowie 3 Feuerstellen. Auch die Deponierung eines vollständigen Rindes im anatomischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Bereich eines Neubaus auf bislang unbebautem Gelände konnten zahlreiche Siedlungsspuren und eine einzelne Bestattung vor den baulichen Bodeneingriffen dokumentiert werden.</p>
<p>Der überwiegende Teil der Befunde ist als Siedlungsrest anzusprechen, dazu gehören Vorrats- oder Abfallgruben, Pfostensetzungen, ein kleines Grubenhaus sowie 3 Feuerstellen. Auch die Deponierung eines vollständigen Rindes im anatomischen Verband ist wohl nicht rituell, sondern im Zusammenhang mit Siedlungstätigkeiten zu sehen. Bis auf wenige Ausnahmen erbrachten die Befunde nur wenig keramisches Fundmaterial, der Großteil davon datiert wohl in die späte Bronzezeit / frühe Eisenzeit. Lesefunde stammen zum Teil aus der Römischen Kaiserzeit. Steinartefakte konnten dagegen in größerer Zahl geborgen werden, darunter einige Mikrolithen, 2 größere Klingen und 1 beidseitig flächenretuschierte Pfeilspitze.<br />
Bereits knapp unterhalb der modernen Aufschüttungsschichten kam eine Schädelkalotte zum Vorschein, deren Umfeld in Handschachtung abgetragen wurde. Es handelte sich um die Bestattung eines 45 bis 60 Jahre alten Mannes mit verheilter Unterschenkelfraktur, der mit dem Kopf im Norden möglicherweise in aufrechter Hockerlage beigesetzt wurde.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einfamilienhäuser</title>
		<link>https://archaeologie-bnb.de/einfamilienhaeuser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[totalstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 10:33:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archaeologie-bnb.de/?p=217</guid>

					<description><![CDATA[Neben umfagreichen Bauprojekten, wie Windenergieanlagen oder großen Wohnungsbauprojekten, stehen sämtliche Leistungen auch für Kleinprojekte zur Verfügung. Jährlich werden von archäologie bnb über ein Dutzend Einfamilienhäuser archäologisch begleitet. Dabei bieten wir ein preisgünstiges Komplettpaket von der Konzeption der Grabung bis hin zum fertigen Bericht an. Auch bei der Beantragung von Fördermitteln [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Neben umfagreichen Bauprojekten, wie Windenergieanlagen oder großen Wohnungsbauprojekten, stehen sämtliche Leistungen auch für Kleinprojekte zur Verfügung. Jährlich werden von archäologie bnb über ein Dutzend Einfamilienhäuser archäologisch begleitet. Dabei bieten wir ein preisgünstiges Komplettpaket von der Konzeption der Grabung bis hin zum fertigen Bericht an. Auch bei der Beantragung von Fördermitteln der Denkmalbehörden stehen wir mit Rat und Tat zu Seite.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Stahnsdorf_Fläche_web.jpg" alt="" class="alignnone size-full wp-image-218" width="800" height="508" srcset="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Stahnsdorf_Fläche_web.jpg 800w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Stahnsdorf_Fläche_web-300x191.jpg 300w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Stahnsdorf_Fläche_web-768x488.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Teltow, Ritterstraße</title>
		<link>https://archaeologie-bnb.de/teltow-ritterstrasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[totalstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2018 10:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bronzezeit]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Siedlung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtkern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archaeologie-bnb.de/?p=199</guid>

					<description><![CDATA[Die vielen prähistorischen Befunde in der Altstadt Teltow ließen vermuten, dass auch auf dem hier untersuchten Gelände unterhalb der mittelalterlichen bis neuzeitlichen Schichten oder in den nicht bebauten Hof- und Gartenarealen weitere vorgeschichtliche Befunde anzutreffen sind. Daneben wurden im Altstadtgebiet von Teltow aber auch prähistorische Grab- und Siedlungsfunde entdeckt, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die vielen prähistorischen Befunde in der Altstadt Teltow ließen vermuten, dass auch auf dem hier untersuchten Gelände unterhalb der mittelalterlichen bis neuzeitlichen Schichten oder in den nicht bebauten Hof- und Gartenarealen weitere vorgeschichtliche Befunde anzutreffen sind. Daneben wurden im Altstadtgebiet von Teltow aber auch prähistorische Grab- und Siedlungsfunde entdeckt, die belegen, dass Teltow schon in der Zeit der ausgehenden Bronzezeit und beginnenden Eisenzeit dicht besiedelt war. Die leicht erhöhte Lage über dem Bäkefließ und dem ehemaligen Schönower See sicherten den Zugang zu Wasser und Fischgründen bei gleichzeitigem Schutz vor Überschwemmung.</p>
<p><a href="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Übersicht_Baubefunde_web.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Übersicht_Baubefunde_web-212x300.jpg" alt="" class="alignnone wp-image-214 size-medium" width="212" height="300" srcset="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Übersicht_Baubefunde_web-212x300.jpg 212w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Übersicht_Baubefunde_web-768x1086.jpg 768w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Übersicht_Baubefunde_web-724x1024.jpg 724w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Übersicht_Baubefunde_web.jpg 1999w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a>   <a href="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Übersicht_prähist-Befunde_web.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Übersicht_prähist-Befunde_web-212x300.jpg" alt="" class="alignnone wp-image-215 size-medium" width="212" height="300" srcset="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Übersicht_prähist-Befunde_web-212x300.jpg 212w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Übersicht_prähist-Befunde_web-768x1087.jpg 768w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Übersicht_prähist-Befunde_web-724x1024.jpg 724w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Übersicht_prähist-Befunde_web.jpg 1000w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a></p>
<p>Die bauvorbereitenden archäologischen Untersuchen der Grundstückes Ritterstraße 15 in Teltow in den Jahren 2014-2016 konnten in erster Linie Baustrukturen (Fundamentmauern, Kellergelasse) der ehemaligen Wohnbebauung dokumentieren. Diese stammen hauptsächlich aus der Neubebauung der Grundstückes nach dem letzten großen Stadtbrand von 1801. Die einzelnen Bauphasen der Wohnhauses entlang der Straßenfront und der sich nach Norden hin anschließenden Wirtschaftsgebäude lassen sich gut anhand der vorhandenen Bauakten nachvollziehen und datieren. Nach dem Stadtbrand erfolgte der Wiederaufbau der Wohnhauses. Der kontinuierliche Ausbau der Ställe und Scheunen zog sich bis in die 1. Hälfte des 20. Jh.t Zum Ende des 2. Weltkrieges wurde das Vorderhaus komplett zerstört. Zeitnah erfolgte die Einebnung der Ruine. Die hinteren ehemaligen Wirtschaftsgebäude blieben erhalten und wurden während der folgenden Jahre durch weitere Anbauten ergänzt und als Wohnung beziehungsweise Werkstätten genutzt.<br />
Bisher ist nicht eindeutig geklärt, ob das Grundstück auch vom Stadtbrand 1711 betroffen war. Dies konnte auch die aktuelle Grabung nicht klären. Die Erdeingriffe fanden nur in den Bereichen den letzten Bebauungsphase statt, dort waren die Siedlungsschichten meist durch die Bebauung von nach 1801 so gestört und verlagert, dass ältere evtl. Baustrukturen sich nicht eindeutig zuordnen ließen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Teltow_Profil_Schichten_web-1024x558.jpg" alt="" class="size-large wp-image-213 aligncenter" width="750" height="409" srcset="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Teltow_Profil_Schichten_web-1024x558.jpg 1024w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Teltow_Profil_Schichten_web-300x163.jpg 300w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Teltow_Profil_Schichten_web-768x418.jpg 768w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Teltow_Profil_Schichten_web.jpg 2004w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>An Funden konnte das bei Stadtkerngrabungen zu erwartende Repertoire an Keramik, Metallen und Knochen geborgen werden. Zeitlich spiegeln die Funde die komplette Zeit von Gründung der Stadt Teltow (13. Jh.) bis zur DDR wieder. Das relativ profane Fundmaterial lässt vermuten, dass die hier ansässigen Bewohner nur über einen recht bescheidenen Wohlstand verfügten, obwohl das Grundstück sehr zentral gelegen war. Da aber Teltow bis in das 20. Jh. ein recht kleines und bescheidenes Ackerbürgerstädtchen war, ist es nicht verwunderlich, dass auch die „reichen“ Einwohner nur sehr überschaubare Güter besaßen. Die recht kleinen und schlichten Bürgerhäuser, wie sie auch heute noch in der Altstadt zu sehen sind, zeugen von der damaligen „Armut“ der Teltower im Vergleich zu anderen Städten der Zeit.</p>
<p>Überraschend war, dass trotz der dichten und intensiven historischen Bautätigkeit noch eine große Anzahl an prähistorischen Befunden dokumentiert werden konnte. Diese befanden sich in dichter Konzentration vor allem im Bereich der Baugrube für das Hinterhaus. Zeitlich können sie anhand der Keramik in die späte Bronzezeit bis frühe Eisenzeit datiert werden. Die gefundenen Silexartefakte könnten auf eine frühere neolithische (evtl. mesolithische) Besiedlungsphase hinweisen, die aber anhand der Befundlage bisher nicht eindeutig nachweisbar ist.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ofenkachel &#8222;St. Nikolaus&#8220; . Neuzeit</title>
		<link>https://archaeologie-bnb.de/ofenkachel-st-nikolaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[totalstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2018 12:59:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bischof]]></category>
		<category><![CDATA[Eberswalde]]></category>
		<category><![CDATA[Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ofenkachel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archaeologie-bnb.de/?p=267</guid>

					<description><![CDATA[Die bauvorbereitende Untersuchung in Eberswalde erbrachte eine große Menge von renaissancezeitlichen, grün glasierten Ofenkacheln mit christlichen und weltlichen Motiven. Besonders gut erhalten war eine Nischenkachel aus Irdenware, die einen lockigen Bischof im blattartig geschmückten Ornat mit einem flatternden, leeren Spruchband in der rechten Hand zeigt. Im oberen Bereich ist in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die bauvorbereitende Untersuchung in Eberswalde erbrachte eine große Menge von renaissancezeitlichen, grün glasierten Ofenkacheln mit christlichen und weltlichen Motiven. Besonders gut erhalten war eine Nischenkachel aus Irdenware, die einen lockigen Bischof im blattartig geschmückten Ornat mit einem flatternden, leeren Spruchband in der rechten Hand zeigt.<br />
Im oberen Bereich ist in gotischer Minuskel, unterbrochen von der Mitra, zu lesen: k o l (Mitra) a u<br />
Ein Vergleich mit Kacheln des sog. &#8222;Halberstädter&#8220; oder &#8222;Goslarer&#8220; Typs zeigt eine Herkunft des Gestaltungsmotivs aus dem östlichen Mittelgebirgsraum, auch wenn bislang keine exakte Parallele bekannt ist. Nicht nur die Kacheln selbst, auch die zur Abformung des Motivs verwendeten Vorlagen (Matrizen) können über weite Strecken transportiert worden sein.<br />
Die Fundumstände in einem Brunnen, der nicht vor 1467 errichtet wurde, passen zur kunsthistorischen Einordnung in die Zeit um 1500 bis zur ersten Hälfte des 16. Jh.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof_kombi_klein.jpg" alt="" class="alignnone wp-image-268 size-full" width="800" height="680" srcset="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof_kombi_klein.jpg 800w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof_kombi_klein-300x255.jpg 300w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof_kombi_klein-768x653.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Insgesamt konnten bei der Hauptuntersuchung in Eberswalde über 100 einzelne<br />
Kachelfragmente geborgen werden, deren zeitliches Spektrum von etwa 1500 bis in das 18. Jh. reicht. Hinweise auf eine Produktion der Kacheln vor Ort wurden nicht festgestellt. Offenbar scheint aber zumindest ein Teil der Eberswalder Bürgerschaft vermögend genug gewesen zu sein, um sich einen solchen repräsentativen Kachelofen zu leisten und mit Motiven von bekannten mitteleuropäischen Werkstätten ausstatten zu lassen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bestattung</title>
		<link>https://archaeologie-bnb.de/bestattung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[totalstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2018 12:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bestattung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Neolithikum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archaeologie-bnb.de/?p=263</guid>

					<description><![CDATA[Unmittelbar bei der Begleitung des Oberbodenabtrags in einem Vorort von Brandenburg/Havel durch einen Bagger kam völlig unerwartet im westlichen Teil der Grabungsfläche eine Schädelkalotte mit bereits beschädigtem Hinterhaupt zum Vorschein. Daraufhin wurde der maschinelle Bodenabtrag in diesem Bereich sofort unterbrochen und wenig später in horizontalen Schichten von Hand fortgesetzt, um [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unmittelbar bei der Begleitung des Oberbodenabtrags in einem Vorort von Brandenburg/Havel durch einen Bagger kam völlig unerwartet im westlichen Teil der Grabungsfläche eine Schädelkalotte mit bereits beschädigtem Hinterhaupt zum Vorschein. Daraufhin wurde der maschinelle Bodenabtrag in diesem Bereich sofort unterbrochen und wenig später in horizontalen Schichten von Hand fortgesetzt, um Beschädigungen auszuschließen und möglichst alle Funde in diesem Bereich bergen zu können.<br />
Entgegen erster Vermutungen handelte es sich nicht um eine irreguläre Bestattung aus Mittelalter oder Neuzeit, sondern die sukzessive Freilegung zeigte, dass der Tote auf der linken Seite liegend mit angewinkelten Armen und Beinen bestattet wurde, eine Hockerbestattung in N-S-Orientierung. Der Schädel lag in aufrechter Position, was auf eine Niederlegung am Rand der Grabgrube hindeuten könnte. Von dieser Grabgrube waren alledings keine Spuren mehr erhalten, so dass die Ausdehnung des Grabes nicht mehr nachvollziehbar war. Lediglich im Bereich des Brustkorbes und der Hüfte blieb ein leichter und unregelmäßiger Leichenschatten erhalten, also die stärker organischen Überreste des Körpers, die sich durch eine etwas dunklere Färbung vom umgebenden Substrat abhoben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/BRB-PoLa4_BestattungMitWerkzeug_bnb-1024x566.jpg" alt="" class="alignnone wp-image-148 size-large" width="750" height="415" /></p>
<p>Die wissenschaftliche Analyse durch Fr. Dr. Jungklaus ergab, dass es sich um einen Mann mit einem geschätzten Lebensalter von 45 &#8211; 60 Jahren, auffallend gesunden Zähnen und einem gut verheilten Schienbeinbruch handelte. Besonders der gute Zahnzustand deutete auf ein hohes Alter der Bestattung hin: für die Jungsteinzeit ist eine geringe Kariesbelastung typisch.</p>
<p>Beigaben können dieser Bestattung nur wenige zugeordnet werden. Darunter eine Klinge mit beidseitiger Retusche, eine Pfeilspitze mit leicht ausziehender Basis sowie eine Eberzahnlamelle, die im Bereich des Brustkorbes gefunden wurde und wohl als Schmuck zu deuten ist. Auch diese Beigabe ist ein Indiz für eine Niederlegung im ausgehenden Neolithikum des 3. Jtsd. v. Chr.</p>
<p>Eine anschließende naturwissenschaftliche Datierung des Kohlenstoff-Isotopgehalts in einer Knochenprobe ergab ein Alter des Skeletts zwischen 2450 und 2150 Jahren v. Chr.</p>
<p>Archäologisch ist die Bestattung somit den Kulturkomplexen des ausgehenden Neolithikums, wie Schnurkeramik- oder Glockenbecherkultur zuzuordnen. Aufgrund fehlender Beigaben muss die Einordnung vage bleiben.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schläfenring</title>
		<link>https://archaeologie-bnb.de/schlaefenring/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[totalstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2018 12:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlau]]></category>
		<category><![CDATA[Schläfenring]]></category>
		<category><![CDATA[Schmuck]]></category>
		<category><![CDATA[Slawenzeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://archaeologie-bnb.de/?p=259</guid>

					<description><![CDATA[Bei Grabungsarbeiten in Prenzlau, etwa 2 m unterhalb der Asphaltdecke der B 109, kam ein vergoldeter Schläfenring aus zusammengebogenem Blech zum Vorschein. Das Besondere dieses Fundes stellt die Vergoldung des Schläfenringes dar, weitaus häufiger sind diese Bestandteile der Frauentracht aus massivem Silber oder gebogenem Silberblech hergestellt. Aufgrund des großen Durchmessers [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Grabungsarbeiten in Prenzlau, etwa 2 m unterhalb der Asphaltdecke der B 109, kam ein vergoldeter Schläfenring aus zusammengebogenem Blech zum Vorschein. Das Besondere dieses Fundes stellt die Vergoldung des Schläfenringes dar, weitaus häufiger sind diese Bestandteile der Frauentracht aus massivem Silber oder gebogenem Silberblech hergestellt.</p>
<p>Aufgrund des großen Durchmessers dürfte es sich hier um eine spätere From handeln, die aus dem 12. Jh. stammen könnte.</p>
<p>Schläfenringe sind in slawischer Zeit ein weit verbreiteter Schmuckgegenstand, der häufig in Zusammenhang mit Bestattungen gefunden wird und an einem Kopftuch oder Lederband einzeln oder zu mehreren an der Schläfe getragen wurde. Von einer slawischen Bestattung konnten im untersuchten Bereich allerdings keine Spuren festgestellt werden.</p>
<p>Bei diesem Exemplar wird es sich also höchstwahrscheinlich um einen Verlust handeln, möglicherweise im Bereich eines Weges zwischen dem weiter südlich als heute liegenden Ufer des Uckersees und einer wenige hundert Meter nördlich gelegenen slawischen Befestigung.</p>
<div style="width: 750px;" class="wp-video"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('video');</script><![endif]-->
<video class="wp-video-shortcode" id="video-259-1" width="750" height="414" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2020/07/Schlafenring_10b.mp4?_=1" /><a href="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2020/07/Schlafenring_10b.mp4">https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2020/07/Schlafenring_10b.mp4</a></video></div>
<p style="font-family: monospace; font-size: 0.8em;">Schläfenring; Prenzlau, Neustadt</p>
<p style="font-family: monospace; font-size: 0.8em;">Form: Dünn, etwa 3/4 Kreis aus einem zylindrisch zusammengelegten Blech, Ende mit flachem Querschnitt S-förmig zu einer Öse aufgebogen</p>
<p style="font-family: monospace; font-size: 0.8em;">Zustand: leicht verbogen, Vergoldung an einigen Stellen abgeplatzt, aber gut erkennbar</p>
<p style="font-family: monospace; font-size: 0.8em;">Material: Buntmetallblech, vergoldet</p>
<p style="font-family: monospace; font-size: 0.8em;">Dimensionen: Durchmesser Ring: 58 mm | Durchmesser Querschnitt: 3 mm</p>
<p style="font-family: monospace; font-size: 0.8em; padding-left: 64px;">Breite x Höhe: 58 mm x 45 mm | Gewicht: ca. 3 g</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2020/07/Schlafenring_10b.mp4" length="14755124" type="video/mp4" />

			</item>
	</channel>
</rss>
