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	<title>Objekte &#8211; archäologie bnb</title>
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	<title>Objekte &#8211; archäologie bnb</title>
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		<title>Ofenkachel &#8222;St. Nikolaus&#8220; . Neuzeit</title>
		<link>https://archaeologie-bnb.de/ofenkachel-st-nikolaus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[totalstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2018 12:59:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bischof]]></category>
		<category><![CDATA[Eberswalde]]></category>
		<category><![CDATA[Neuzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Ofenkachel]]></category>
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					<description><![CDATA[Die bauvorbereitende Untersuchung in Eberswalde erbrachte eine große Menge von renaissancezeitlichen, grün glasierten Ofenkacheln mit christlichen und weltlichen Motiven. Besonders gut erhalten war eine Nischenkachel aus Irdenware, die einen lockigen Bischof im blattartig geschmückten Ornat mit einem flatternden, leeren Spruchband in der rechten Hand zeigt. Im oberen Bereich ist in<a class="moretag" href="https://archaeologie-bnb.de/ofenkachel-st-nikolaus/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die bauvorbereitende Untersuchung in Eberswalde erbrachte eine große Menge von renaissancezeitlichen, grün glasierten Ofenkacheln mit christlichen und weltlichen Motiven. Besonders gut erhalten war eine Nischenkachel aus Irdenware, die einen lockigen Bischof im blattartig geschmückten Ornat mit einem flatternden, leeren Spruchband in der rechten Hand zeigt.<br />
Im oberen Bereich ist in gotischer Minuskel, unterbrochen von der Mitra, zu lesen: k o l (Mitra) a u<br />
Ein Vergleich mit Kacheln des sog. &#8222;Halberstädter&#8220; oder &#8222;Goslarer&#8220; Typs zeigt eine Herkunft des Gestaltungsmotivs aus dem östlichen Mittelgebirgsraum, auch wenn bislang keine exakte Parallele bekannt ist. Nicht nur die Kacheln selbst, auch die zur Abformung des Motivs verwendeten Vorlagen (Matrizen) können über weite Strecken transportiert worden sein.<br />
Die Fundumstände in einem Brunnen, der nicht vor 1467 errichtet wurde, passen zur kunsthistorischen Einordnung in die Zeit um 1500 bis zur ersten Hälfte des 16. Jh.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof_kombi_klein.jpg" alt="" class="alignnone wp-image-268 size-full" width="800" height="680" srcset="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof_kombi_klein.jpg 800w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof_kombi_klein-300x255.jpg 300w, https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/Kachel-Eberswalde-Bischof_kombi_klein-768x653.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>Insgesamt konnten bei der Hauptuntersuchung in Eberswalde über 100 einzelne<br />
Kachelfragmente geborgen werden, deren zeitliches Spektrum von etwa 1500 bis in das 18. Jh. reicht. Hinweise auf eine Produktion der Kacheln vor Ort wurden nicht festgestellt. Offenbar scheint aber zumindest ein Teil der Eberswalder Bürgerschaft vermögend genug gewesen zu sein, um sich einen solchen repräsentativen Kachelofen zu leisten und mit Motiven von bekannten mitteleuropäischen Werkstätten ausstatten zu lassen.</p>
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		<title>Bestattung</title>
		<link>https://archaeologie-bnb.de/bestattung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[totalstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2018 12:42:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[Bestattung]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Neolithikum]]></category>
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					<description><![CDATA[Unmittelbar bei der Begleitung des Oberbodenabtrags in einem Vorort von Brandenburg/Havel durch einen Bagger kam völlig unerwartet im westlichen Teil der Grabungsfläche eine Schädelkalotte mit bereits beschädigtem Hinterhaupt zum Vorschein. Daraufhin wurde der maschinelle Bodenabtrag in diesem Bereich sofort unterbrochen und wenig später in horizontalen Schichten von Hand fortgesetzt, um<a class="moretag" href="https://archaeologie-bnb.de/bestattung/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unmittelbar bei der Begleitung des Oberbodenabtrags in einem Vorort von Brandenburg/Havel durch einen Bagger kam völlig unerwartet im westlichen Teil der Grabungsfläche eine Schädelkalotte mit bereits beschädigtem Hinterhaupt zum Vorschein. Daraufhin wurde der maschinelle Bodenabtrag in diesem Bereich sofort unterbrochen und wenig später in horizontalen Schichten von Hand fortgesetzt, um Beschädigungen auszuschließen und möglichst alle Funde in diesem Bereich bergen zu können.<br />
Entgegen erster Vermutungen handelte es sich nicht um eine irreguläre Bestattung aus Mittelalter oder Neuzeit, sondern die sukzessive Freilegung zeigte, dass der Tote auf der linken Seite liegend mit angewinkelten Armen und Beinen bestattet wurde, eine Hockerbestattung in N-S-Orientierung. Der Schädel lag in aufrechter Position, was auf eine Niederlegung am Rand der Grabgrube hindeuten könnte. Von dieser Grabgrube waren alledings keine Spuren mehr erhalten, so dass die Ausdehnung des Grabes nicht mehr nachvollziehbar war. Lediglich im Bereich des Brustkorbes und der Hüfte blieb ein leichter und unregelmäßiger Leichenschatten erhalten, also die stärker organischen Überreste des Körpers, die sich durch eine etwas dunklere Färbung vom umgebenden Substrat abhoben.</p>
<p><img decoding="async" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2018/02/BRB-PoLa4_BestattungMitWerkzeug_bnb-1024x566.jpg" alt="" class="alignnone wp-image-148 size-large" width="750" height="415" /></p>
<p>Die wissenschaftliche Analyse durch Fr. Dr. Jungklaus ergab, dass es sich um einen Mann mit einem geschätzten Lebensalter von 45 &#8211; 60 Jahren, auffallend gesunden Zähnen und einem gut verheilten Schienbeinbruch handelte. Besonders der gute Zahnzustand deutete auf ein hohes Alter der Bestattung hin: für die Jungsteinzeit ist eine geringe Kariesbelastung typisch.</p>
<p>Beigaben können dieser Bestattung nur wenige zugeordnet werden. Darunter eine Klinge mit beidseitiger Retusche, eine Pfeilspitze mit leicht ausziehender Basis sowie eine Eberzahnlamelle, die im Bereich des Brustkorbes gefunden wurde und wohl als Schmuck zu deuten ist. Auch diese Beigabe ist ein Indiz für eine Niederlegung im ausgehenden Neolithikum des 3. Jtsd. v. Chr.</p>
<p>Eine anschließende naturwissenschaftliche Datierung des Kohlenstoff-Isotopgehalts in einer Knochenprobe ergab ein Alter des Skeletts zwischen 2450 und 2150 Jahren v. Chr.</p>
<p>Archäologisch ist die Bestattung somit den Kulturkomplexen des ausgehenden Neolithikums, wie Schnurkeramik- oder Glockenbecherkultur zuzuordnen. Aufgrund fehlender Beigaben muss die Einordnung vage bleiben.</p>
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		<title>Schläfenring</title>
		<link>https://archaeologie-bnb.de/schlaefenring/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[totalstation]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2018 12:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Objekte]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlau]]></category>
		<category><![CDATA[Schläfenring]]></category>
		<category><![CDATA[Schmuck]]></category>
		<category><![CDATA[Slawenzeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei Grabungsarbeiten in Prenzlau, etwa 2 m unterhalb der Asphaltdecke der B 109, kam ein vergoldeter Schläfenring aus zusammengebogenem Blech zum Vorschein. Das Besondere dieses Fundes stellt die Vergoldung des Schläfenringes dar, weitaus häufiger sind diese Bestandteile der Frauentracht aus massivem Silber oder gebogenem Silberblech hergestellt. Aufgrund des großen Durchmessers<a class="moretag" href="https://archaeologie-bnb.de/schlaefenring/"> Weiterlesen&#8230;</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Grabungsarbeiten in Prenzlau, etwa 2 m unterhalb der Asphaltdecke der B 109, kam ein vergoldeter Schläfenring aus zusammengebogenem Blech zum Vorschein. Das Besondere dieses Fundes stellt die Vergoldung des Schläfenringes dar, weitaus häufiger sind diese Bestandteile der Frauentracht aus massivem Silber oder gebogenem Silberblech hergestellt.</p>
<p>Aufgrund des großen Durchmessers dürfte es sich hier um eine spätere From handeln, die aus dem 12. Jh. stammen könnte.</p>
<p>Schläfenringe sind in slawischer Zeit ein weit verbreiteter Schmuckgegenstand, der häufig in Zusammenhang mit Bestattungen gefunden wird und an einem Kopftuch oder Lederband einzeln oder zu mehreren an der Schläfe getragen wurde. Von einer slawischen Bestattung konnten im untersuchten Bereich allerdings keine Spuren festgestellt werden.</p>
<p>Bei diesem Exemplar wird es sich also höchstwahrscheinlich um einen Verlust handeln, möglicherweise im Bereich eines Weges zwischen dem weiter südlich als heute liegenden Ufer des Uckersees und einer wenige hundert Meter nördlich gelegenen slawischen Befestigung.</p>
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<video class="wp-video-shortcode" id="video-259-1" width="750" height="414" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2020/07/Schlafenring_10b.mp4?_=1" /><a href="https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2020/07/Schlafenring_10b.mp4">https://archaeologie-bnb.de/wp-content/uploads/2020/07/Schlafenring_10b.mp4</a></video></div>
<p style="font-family: monospace; font-size: 0.8em;">Schläfenring; Prenzlau, Neustadt</p>
<p style="font-family: monospace; font-size: 0.8em;">Form: Dünn, etwa 3/4 Kreis aus einem zylindrisch zusammengelegten Blech, Ende mit flachem Querschnitt S-förmig zu einer Öse aufgebogen</p>
<p style="font-family: monospace; font-size: 0.8em;">Zustand: leicht verbogen, Vergoldung an einigen Stellen abgeplatzt, aber gut erkennbar</p>
<p style="font-family: monospace; font-size: 0.8em;">Material: Buntmetallblech, vergoldet</p>
<p style="font-family: monospace; font-size: 0.8em;">Dimensionen: Durchmesser Ring: 58 mm | Durchmesser Querschnitt: 3 mm</p>
<p style="font-family: monospace; font-size: 0.8em; padding-left: 64px;">Breite x Höhe: 58 mm x 45 mm | Gewicht: ca. 3 g</p>
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